GV

Bericht GV 2019 in Rigipost

Jahresbericht 2018

Am 23. März 2018 wurde das 1. Jahrzehnt «Sterbebegleitung Arth-Goldau» mit dem Vortrag von Prof. Dr. med. Roland Kunz vor einem grossen Publikum erfolgreich abgeschlossen.
Infolge der Rücktritte von Präsidentin Agnes Merz sowie den Vorstandsmitgliedern Renate Gilli und Renate Bieri wurde der Vorstand neu bestellt und gleichzeitig gaben wir uns den neuen Namen «wachen und begleiten Arth-Goldau und Region».
Es galt nun als erstes die Aufgaben im Vorstand neu zu verteilen: Kassierin Susanne Marty und Präsident Heinz Reding wurden direkt in ihr Amt gewählt, Bernadette Wacker übernahm das Vizepräsidium, die Personalverantwortung und die Einsatzleitung. Agnes Merz stellte sich – obwohl nicht mehr im Vorstand – Bernadette bezüglich Einsatzleitung zur Seite, indem sie erste Kontaktperson war, da Bernadette während der Arbeitszeit keine Anrufe entgegennehmen kann. Martha Niederberger widmet sich den Protokollen und Annemarie Styger der Verbindung mit den Berggemeinden. In der Kerngruppe Palliative-Care der Gemeinde vertritt uns Friederika Jenal.
Um den Verein unter neuem Namen der Bevölkerung bekanntzumachen wurde ein Flyer entworfen und allen Haushaltungen der Region zugestellt, die Presse entsprechend orientiert, und die Website angepasst. Dies hatte zur Folge, dass der Mitgliederbestand um rund 20% zunahm, womit sich der Aufwand gelohnt hatte.
Die insgesamt 4 Sitzungen im Laufe des Jahres benutzte der Vorstand auch zur Kontaktpflege mit Institutionen und Heimen. So tagte er hier im Kirchgemeindehaus, im Chriesigarten Arth, bei Annemarie Styger im Sattel sowie im St. Anna Steinerberg. Für den Austauschabend  mit den Begleiterinnen stellte das Alterszentrum Frohsinn Oberarth den Pavillon kostenlos zur Verfügung. Besten Dank!
Im Juni kündigten wir unsere Mitgliedschaft im Verein Socius Kanton Schwyz, da der Jahresbeitrag mit CHF 400.- unseres Erachtens sehr hoch war, uns zudem die Mitgliedschaft nichts gebracht hat und wir uns daran störten, dass er für uneigennützige Vereine die ihre Arbeit kostenlos zur Verfügung stellen gleich hoch war wie für kommerzielle Organisationen wie z.B. private Spitex. Der Verein Socius wurde dann allerdings im Herbst so oder so aufgelöst und wir erhielten einen Teil unserer bisher geleisteten Beiträge zurück.
Am 27. Oktober durften wir uns an der Tischmesse für Senioren vorstellen und wieder zahlreiche Kontakte knüpfen.
Der Einladung an die GV der Palliative Zentralschweiz folgten am 20. November Friederika und ich. Das Referat vom Psychologen und Buchautor Roland Kachler «meine Trauer wird dich finden» zeigt einen neuen Ansatz für die Trauerarbeit. Er basiert auf der eigenen Erfahrung durch den Verlust seines 16-jährigen Sohnes und betont nicht mehr in erster Linie das Loslassen, sondern die Liebe zum Verstorbenen und den Wunsch, diese Liebe in veränderter Form weiterzuleben.
An diesem Abend begegneten wir auch wieder Dr. Markus Schnoz, den wir am Weltpalliativ-Tag in Schwyz kennengelernt hatten. Daraus ergab sich dann die Idee zum heutigen Vortrag.
Am 30. November besuchten Susanne Marty, Agnes Merz und ich die Caritas-Supervisionstagung «Sterbebegleitgruppen im Prozess», die sich mit dem Problem der Nachfolgeregelungen befasste. Es zeigte sich, dass unser Verein nicht der einzige ist, der sich damit beschäftigt. Die Lösungsversuche und -ansätze anderer Vereine und der Kontakt mit ihnen brachte uns wieder einige Ideen. Insbesondere fand der Verein Triangel in Wollerau eine Lösung mit der Spitex, was uns ermutigte, mit der Spitex Arth-Goldau Kontakt aufzunehmen, wo wir als erstes auf offene Ohren stiessen. Am kommenden 9. Mai trifft sich nun der Vorstand mit der Präsidentin Marlis Knüsel und dem Vizepräsidenten Peter Imlig zu einem ersten Gespräch.
Am 24. Januar führte das Schwyzer Gesundhseitsforum unter Leitung von Regierungsrätin Petra Steimen und Roland Wespi, dem Vorsteher des Amtes für Gesundheit und Soziales, einen informativen Nachmittag in Rothenthurm zum Thema: «Hundert Jahre Leben, Altersversorgung der Zukunft» durch, an dem Susanne Mary und ich teilnahmen.
GV’s von «Schwester-Organisationen» besuchten jeweils eine Vertretung des unseres Vereins am 25. März in Küssnacht und am 11.April (gestern) in Einsiedeln. Was jedes Mal zu spannenden Kontakten und Anregungen führte.

Ich danke allen Mittragenden im Vorstand, den Begleiterinnen, allen Mitgliedern und Sponsoren für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

Arth, im April 2019                         Heinz Reding

Protokoll von der 11. GV 2019